Referenzen:

Shoppen & Ficken (Schauspieler);
I hired a contract-killer (Schauspieler)
Parasiten (Schauspieler)
Gate 48 (eigene Lateshow)
John & Mean (Autor, Schauspieler)
Norway Today (Schauspieler)
Satansbraten (Schauspieler, Bühnebildner)
Die Untersuchung eines Zufalls (Schauspieler)
Vorsicht mit der Axt, Eugnen (Solo-Theaterstück)
Denis Fischers Ficken vor der Kamera (Autor, Regisseur)
Peanuts (Schauspieler)
Roberto Zucco (Schauspieler)
Electronic-City (Schauspieler)
Gut zu wissen – Zeit heilt keine Wunden (Schauspieler, Komponist)
Heut besuch ich mich – hoffentlich bin ich daheim (Schauspieler)
Helges Leben (Schauspieler, Komponist)
Superposition (Schauspieler)
After Hours (Sänger, Schauspieler)

 

 

Presse

Presserezensionen über Denis Fischers Theaterprojekte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Theaterprojekte

 

Vorschau:

Marilyn Monroe in Andy Warhols Factory

Auf Deutschlandtournee ab Sommer 201

Ulli Lommel, Teresa Weißbach, Denis Fischer - Fotos © www.ansgarphotography.com

 

Aktuelles Theaterprojekt:

Shockheaded Peter – die Junk-Oper für Unerschrockene

Eine Weihnachts- und Wintergeschichte für anderthalb erwachsene Kinderstunden:

Die berühmte Geschichte vom Struwwelpeter von Dr. Heinrich Hoffmann, Glanzstück sogenannter "schwarzer Pädagogik", neu bearbeitet, auf die Spitze getrieben, mit Musik versehen und wieder ins Deutsche übertragen.
Eine "brutalst mögliche Aufklärungsoper mit lebenden Bildern und unerschrockenen Frisuren". Aufklärung, so der Übersetzer, weil im Hintergrund doch jene Bereiche des menschlichen Bewusstseins agieren, die jenseits der Vernunft liegen und darum abgelehnt und gleichzeitig gehätschelt werden. Gegengewicht zur Aufklärung, weil es die Grusel- und Schauerliteratur ist, mit der Struwwelpeter seinen triumphalen Einzug in die deutsche Kindererziehung hielt.

Kein Zappeln, kein Gucken-in-die-Luft, keine Daumenlutscherei! Zur Huldigung der verlorenen Erwachsenordnung ersteht Stuwwelpeter vor uns auf und singt vom feuerfröhlichen Paulinchen, dem Hungerkünstler Suppenkaspar und lässt den naturkraftvernichtenden Robert fortfliegen. Die unartigen Kinder begegnen der brutalen Vorstellungskraft, die mit moralischem, langgenägelten Zeigefinger die unschuldigen Spieler zum Tode verurteilt. ’Shockheaded Peter’ ist der Titel des Liederalbums von The Tiger Lillies und wird mit dem fabelhaften Denis Fischer und Band als dillettantisches Revolutionsrequiem aus Polka, Walzer, Chanson und Punk vorgeführt.


Mitwirkende:
Ana Berkenhoff, Friederike Solak, Denis Fischer, Carsten Sauer, Ralf Stahn, Gerd Woyeczchowski
Regie:
Cecilie Ullerup Schmidt
Autor:
Phelim McDermott, Julian Crouch
Musik:
Martyn Jacques (Tiger Lillies)

Spieltermine

 

Heute besuch’ ich mich, hoffentlich bin ich daheim!

Eine Karl-Valentin- und- Liesl-Karlstadt- Entdeckung mit Anja Wedig und Denis Fischer Regie: Frank Albrecht
Eine Produktion des Jungen Theaters Bremen

Als "Stimme der Vorstadt" haben Karl Valentin und Liesl Karlstadt am Rande der etablierten Gesellschaft das Selbstverständnis der Bewohner in den Ghettos, Slums und Vorstadtsiedlungen zum Ausdruck gebracht. Damals musste die Frage "Wer sind wir" in der allabendlichen Unterhaltung in den Kneipen und Brettl-Bühnen beantwortet werden. In „Heute besuch ich mich, hoffentlich bin ich daheim!" horcht das Junge Theater Bremen mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt in diese Welt und ihre Fragen neu hinein. Denis Fischer und Anja Wedig bringen für Regisseur Frank Albrecht „neben ihrem Sinn für verschrobene Komik auch etwas wohltuend Bodenständiges mit auf die Bühne, das an die Schausteller und Volkssänger des ausgehenden 19. Jahrhunderts erinnert“: Ein Bühnenmensch von hagerer Statur und nervöser Verletzlichkeit der eine, eine "Freundin zum Pferdestehlen" mit weiblicher Wärme und burschikosem Eigensinn die andere.

 

ALKOHOL!
Konzept: Lajos Talamonti

Uraufführung
1. April 2008
Theater an der Parkaue, Berlin
www.parkaue.de

Schon Homer Simpson sagte, dass Alkohol Ursache und Lösung aller Probleme sei. Aber was ist eigentlich das Faszinierende am Alkohol? Welche Rolle spielt Ekel? Was macht Spaß am Kontrollverlust? Welche gesundheitlichen Schäden werden durch Alkohol verursacht? Ist der erste Vollrausch ein Initiationsritual? Warum nimmt man es gern in Kauf, den eigenen Körper zu vergiften? Und was hat der Kater am nächsten Morgen mit Realitätsflucht zu tun?
In ALKOHOL! werden diese und andere Fragen untersucht und das Phänomen des Trinkens aus verschiedensten Perspektiven betrachtet. Biologische, chemische und medizinische Fakten sind dabei genauso von Interesse wie Reportagen, fiktionale Vorlagen in Büchern, Film und Fernsehen, Anekdoten, Erfahrungsberichte von Jugendlichen, Trinkrituale und –lieder.

 

 

Denis Fischer als special guest in:
AFTER HOURS - Elektro-Oper nach dem Film von Martin Scorsese

Uraufführung: 25.08.06
Berghain

www.berghain.de/AFTERHOURS/

Eine Heidi Mottl / Marcelo Buscaino - Produktion
Idee und Regie: Marcelo Buscaino und Heidi Mottl
Komposition: Klaus Janek

Mit: Godehard Giese, Barbara Grabowski, Gary Jankowski, Lara-Sophie Milagro, Roswitha Stadlmann, 15 Tänzern und als special guest: Denis Fischer; Komposition / Live-Act: Klaus Janek; Film / Video FX: Daniel Heinisch; Ausstattung: Friedrich Eggert; Choreographie: Alexandre Roccoli; Lichtgestaltung: Benjamin Schälike; Produktionsleitung: DepArtment

Zum ersten Mal öffnet das „Berghain“, ohne Zweifel zurzeit Berlins aufregendste Partylocation, seine Tore für eine Theaterproduktion. In der internationalen Musik-Szene ist das „Berghain“ mittlerweile eine feste Größe, im Berliner Club-Leben gilt es jedoch kurioserweise immer noch als Geheimtipp. Die Industriearchitektur des unter Denkmalschutz stehenden Kraftwerks strahlt eine faszinierende Rohheit aus: Den Besucher erwartet eine atemberaubende Konstruktion aus Stahl, Beton und Glas, die an „Metropolis“ oder an Szenarien von Hieronymus Bosch denken läßt. Hier wird Freitag bis Sonntagabend auf drei Ebenen in extravaganten Partys, oft 48 Stunden am Stück, das Clubbing zelebriert.
An diesen Ort verlegen Marcelo Buscaino und Heidi Mottl die Uraufführung ihrer Elektro-Oper AFTER HOURS.

Inhaltlicher Leitfaden ist der Kult-Film von Martin Scorsese (After Hours / 1985 / Kamera: Michael Ballhaus). Erzählt wird eine einzige Nacht im Leben des Programmierers Paul Hackett, die ihn komplett aus der Bahn wirft und seine Existenz beinahe zerstört. Angelockt durch ein rätselhaftes Mädchen, verlässt Hackett sein überschaubares, sicheres Dasein und betritt eine ihm völlig fremde, faszinierend wie abstoßende, Nachtwelt. In einer Kette von fatalen Missverständnissen irrt Hackett durch Clubs, Schlafzimmer und Darkrooms, verliert sein letztes Geld und wird erst als Einbrecher, dann als Mörder gejagt. Es beginnt eine alptraumhafte Reise durch die urbane Subkultur. Der Rückweg ist abgeschnitten....

Berlin ist die Metropole der Elektronischen Musik und der Oper. Die beiden Regisseure, Heidi Mottl und Marcelo Buscaino, nutzen die räumliche Nähe und schlagen mit AFTER HOURS eine Brücke zwischen beiden Gattungen. Es wurde schon häufig, meist wenig überzeugend, versucht, klassische Werke in die heutige Zeit zu übertragen - durch Hinzufügen von Techno-Versatzstücken und das Verlegen in ein modernes Setting. AFTER HOURS wählt den konsequenteren Weg: Der moderne Text wird durchgehend mit eigens dafür komponierter Elektro-Musik vertont und am tatsächlichen Handlungsort aufgeführt. Zum ersten Mal überhaupt wird somit Club-/Technomusik nicht nur atmosphärisch, sondern dramaturgisch eingesetzt. So entsteht aus der Kombination von Elektro, Schauspielern, Opernsängern und Tänzern eine völlig neue Form des Musiktheaters.

 

Ersatzverkehr / Urban Lies › Superposition

Mit Martin Clausen, Denis Fischer, Ruth Geiersberger, Jörg Petzold, Jörg Schiebe
Regie: Lajos Talamonti,
Ausstattung: Kathie Maurer,
Licht/Ton: Peter Goehler,
Dramaturgie: Jan Linders,
Produktionsleitung: Claudia Jansen

Eine Wissensgesellschaft
Alles, was wir kennen, ist aus dem selben Stoff gewebt. Kleine Unterschiede der Energie machen Formen, Farben und Gerüche. Dabei mussten viele Dinge in ganz bestimmter Reihenfolge über lange Zeiträume geschehen, damit wir so klug werden konnten, dies auch verstehen zu wollen. Was ist in uns, das wissen möchte? Wir erkennen und vergessen in einem Augenblick.
Theater vom Wunder des Lebens und seinem groben Instrument: dem Menschen.
Sophiensäle, Berlin
Uraufführung am 09.02.2006